Kunstschatzi im KHM

Ich habe von der Firma eine Eintrittskarte zum Kunstschatzi bekommen. Das Kunstschatzi ist eine Abendveranstaltung mit Musik im Kunsthistorischen Museum.

Heute hat die Modeschule Herbststraße das Thema Haut Co(in)ture interpretiert. Zu beginn standen die Models auf der großen Treppe gleich hinter dem Eingang, später haben sie sich dann unter das Volk gemischt.

Modeschule

Man bekommt Getränke und kann dann (natürlich ohne diese Getränke) auch durch das Museum spazieren. Die Ägyptische Sammlung, die mich am meisten interessiert hätte, war leider nicht dabei. Also bin ich durch die Hallen der alten Meister spaziert. Es ist schon spannend, wenn das Museum so leer ist, dass man zum Teil alleine in den Sälen steht.

Leerer Saal

Die Bildergalerie hat auch ein paar Königsgemälde wie hier das Gemälde von der nicht sehr fröhlich aussehenden Königin Maria Anna, gemalt von Diego Velázquez.

Richtig gut gefallen hat mir eigentlich nur der Saal von Peter Bruegel

Bruegel

In die Kunstkammer bin ich dann auch noch gegangen. Hier fand ich die Ausstellungsstücke eher skuril, wie zum Beispiel dieser Jagdbär oder die seltsamen Vögel.

Jagdbär Vögel

War auf jeden Fall sehenswert! Hier alle Fotos:

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Grenzumadum 03

Am Sonntag dann der Gewaltmarsch von null auf Hundert auf den Leopoldsberg und Kahlenberg und weiter.

  • Hinfahrt: 1 Stunde 1 Minuten (11.7km), mit Kaffeepause in Floridsdorf
  • Wegzeit: 3h 4min (8.9km)
  • Höhenmeter: 407m rauf, 189m runter
  • Rückfahrt: 1 Stunde 53 Minuten (11.5km)
  • Gesamt Grenzumadum: 7h 58min - 29.8km

Heute Vormittag habe ich spontan entschieden nochmal wandern zu gehen und habe die Angela angerufen. So haben wir uns dann in Heiligenstadt getroffen und haben einen Bus an die Stadtgrenze von Wien am Fuße des Leopoldsberges genommen. Irgendwo zwischen Kahlenbergerdorf und Klosterneuburg sind wir ausgestiegen und eine Serpentinenstraße steil den Berg hinaufspaziert. Nach einiger Zeit ging es dann im Wald weiter einer gut markierten Route entlang.

Aussicht

Nachdem Google der Meinung war, da gibt es eine Strecke wo man zum Aussichtspunkt am Nasenweg kommt, sind wir in die Richtung gegangen. Die Aussicht war toll, der Weg sehr breit, nur bis zum Aussichtspunkt haben wir es nicht geschafft.

Ca. 40m vor dem Ziel biegt der Weg geradeaus den Steilhang hinauf ab. Das Ziel nicht in Sicht haben wir uns auf super rutschigem weil sandigem Boden über Wurzeln und Baumstämme ca. 10m hochgehangelt. Dann war kein weiterkommen und das Ziel immer noch nicht annähernd in Sicht.

Nur mit viel Panik und Schweiß haben wir die 10m wieder zurückgeschafft und einem Fahrradfahrer, der hinter uns stand und auch ganz verdutzt den Hang hochgeschaut hat, abgeraten sein Fahrrad da hinaufzutragen.

Also wieder zurück und den markierten Wanderweg weiter bis auf den Leopoldsberg und dann zu einer wohlverdienten Pause zur Josefinenhütte.

Josefinenhütte

Wieder gestärkt sind wir dann noch über ein paar Berge weitergeangen und dann rechts am Hermannskogel vorbei zum Bus. Wir hatten ja noch ein Konzert am Abend!

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Und hier dann noch der Beweis, dass wir im Gasometer bei Skillet und Vorband Storm Orchestra waren:

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Grenzumadum 02

Und gleich weiter über den Bisamberg - von Föhrenhain bis Strebersdorf

  • Hinfahrt: 1 Stunde 12 Minuten (12.6km), mit Kaffeepause in Floridsdorf
  • Wegzeit: 2h 37min (10.8km)
  • Höhenmeter: 179m rauf, 210m runter
  • Rückfahrt: 22 Minuten (6.6km)
  • Gesamt Grenzumadum: 4h 54min - 20.9km

Diesmal haben wir von Floridsdorf den richtigen Bus, den 500er genommen und sind noch vor der Stadtgrenze am hinteren Ende von Stammersdorf ausgestiegen. Zuerst kurz die Bahntrasse entlang und dann zwischen allen möglichen Tieren übers Feld. Also wir haben jede Menge Rehe, ein paar Hasen, Ziesel oder Feldhamster und Raubvögel gesehen.

Reh

Auch ein Wasserwerk mit Kunst vom Kumpf war da mitten in der Gegend.

Kumpf

Dann sind wir gemächlich durch Weingärten auf der Ostseite des Bisambergs ohne grobe Steigungen hinaufgewandert. Sehr hübsch und gemütlich.

Nach einem Mittagessen im Magdalenenhof haben wir noch die Aussicht beim Abstieg nach Strebersdorf genossen.

Aussicht

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Grenzumadum 01

Ich habe mir jetzt, nachdem ich den Rundumadum Weg fertig habe gedacht, ich stecke mir selbst einen Weg, der genau an der Wiener Grenze entlangführt. Heute bin ich mit Angela das erste Teilstück Süßenbrunn bis Föhrenhain in umgekehrter Richtung gegangen.

  • Hinfahrt: 2 Stunden 40 Minuten (11km), inklusive Abstecher ins G3
  • Wegzeit: 2h 17min (10.1km)
  • Höhenmeter: 40m rauf, 51m runter
  • Rückfahrt: 21 Minuten (10.1km)
  • Gesamt Grenzumadum: 2h 17min - 10.1km

Auf der Hinfahrt waren Google und Scotty fest der Meinung, dass der G3 Bus stehenbleibt… hat er aber nicht getan. Also sind wir ins G3 gefahren und haben dort nach kurzem Gespräch mit einem super unfreundlichen Busfahrer einen Kaffee im Café Oberlaa getrunken und sind dann mit einem späteren Bus wieder Richtung Wien gefahren. Bei der Rückfahrt bleibt der Bus stehen und so sind wir auf der wunderschönen Bundesstraße im Ort Föhrenhain auf halber Strecke zwischen Wien und G3 losgegangen.

Zum Glück konnten wir gleich abzweigen und sind über Felder entlangspaziert, immer so nah wie möglich an der Stadtgrenze entlang. Das war der hübsche Teil der Strecke.

Blick nach Wien

Nachdem wir den Marchfeldkanal überquert haben ware es noch kurze Zeit nett, dann sind wir in die Stadt gekommen.

Marchfeldkanal

Nach dem Bahnhof Leopoldau wurde es dann wirklich triest. Zuerst zwischen Bahnstrecke und Kleingartenverein, dann im Tal zwischen den Müllbergen und zum krönenden Abschluss durch das Industriegebiet in Süßenbrunn. Aber wir haben es geschafft!

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Rundumadum 19 - Etappe 16 und 17

Und zum Abschluss wieder zwei Teilstücke, von der Seestadt bis nach Süßenbrunn bei strahlendem Sonnenschein.

  • Hinfahrt: 48 Minuten (11km), von der Arbeit
  • Wegzeit: 1h 34min (7,1km)
  • Höhenmeter: 21m rauf, 17m runter
  • Rückfahrt: 24 Minuten (9.3km)
  • Gesamt Rundumadum: 27 Stunden 56 Minuten - 114,3km

Und damit ist es geschafft! Ich bin wieder in Süßenbrunn angekommen.

Diesmal bin ich von der Station Aspern Nord weggegangen, durch die Äcker von Breitenlee.

Äcker

Und entlang kleiner Wege.

Wege

Bis zum Schotterteich in Süßenbrunn.

Teich

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