In der Früh sind wir heute um 7:30 direkt vor dem Hotel ins Boot gestiegen und zum Schwimmenden Markt hier in Can Tho gefahren. Die Händler fahren oft mehrere Tage mit ihren Schiffen bis hierher zum Markt, hier verkaufen sie dann ihre ganze Ware und fahren dann wieder nach Hause um die nächste Ladung zu holen. Vorne an ihren Booten haben sie einen langen Stecken an dem sie je eine ihrer Waren aufspießen, damit man von Weitem sieht, was sie so anbieten. Manche sind vollgeladen mit nur Ananas oder haben verschieden Sachen, wie Süßkartoffel, Kokosnuss, Mango, etc.
Dieser Markt ist nicht touristisch sondern wird wirklich von den Einheimischen für den Handel genutzt. Natürlich wird auch den Touristen etwas geboten. Wir sind auf einen der Ananaskutter aufgestiegen und dort haben sie uns gezeigt, wie sie Ananas schälen. Wir durften auch welche kosten. Die Ananas hier sind viel kleiner und so süß und saftig, dass man sie mit denen bei uns kaum vergleichen kann.
Nach der Bootsfahrt sind wir weitergefahren nach Binh Thuy, einem Viertel von Can Tho. Hier haben wir uns das Alte Haus angesehen. Das wunderschöne Haus wurde 1870 von der Duong Familie gebaut. Damals erstreckte sich das Anwesen über 6000 m2. Jetzt ist es aber eng umschlossen von anderen Häusern, die aber alle der Duong Familie gehören. Alle Kinder und Kindeskinder haben sich rund um das Haus angesiedelt.
Im Haus selbst gibt es wunderschöne französische Fliesen sowie tolle Holzschnitzereien.
Auf unserer Fahrt weiter nach Norden an die Kambodschanische Grenze sind wir zu Mittag in einer Krokodilfarm stehen geblieben. Hier gibt es Krokodile aller Größen, die hier für ihr Leder gezüchtet werden.
Man darf nicht unterschätzen wie unsichtbar diese Tiere sind, wenn sie unter dem grünen Wasser dahingleiten. Könnt ihr es erkennen auf dem nächsten Bild?
Hier noch ein kurzes Video.
Unweit von unserem Ziel sind wir noch in den Mangrovenwald und das Vogelschutzgebiet Tra Su gefahren. Gleich hinter dem Eingang ein riesiger Orchideengarten. Ich habe so viele Orchideen fotografiert, wie schon lange nicht.
Dann sind wir mit mehreren Booten, sowohl Motorbooten als auch einem Ruderboot durch das Gebiet gefahren.
Interessant auch, dass hier ganz viel Honig produziert wird. Da die Bienen fast nur die Blüten der Eukalyptusartigen Bäume, aus denen dieser Mangrovenwald besteht, bekommen, schmeckt der Honig sehr würzig. Die Cajuput Bäume haben sich schälende papiererne Stämme und aus den Blättern wird eine Art Teebaumöl gewonnen.
Das Ûberschwemmungsgebiet war sehr beeindruckend und bietet vielen Vögeln eine Heimat. Wir konnten sogar die großen blauen Eisvögel sehen, aber leider haben sie sich der Kamera entzogen.
Jetzt sind wir wieder in einem wunderschönen Hotel, das auf einem Berg ist und die große Überschwemmungsebene überblickt, auf der Reis angebaut wird.
Zu allen Fotos: